Rot. Pfeifer: Von der römischen Republik zur augusteischen Autokratie – alles ganz legal?

Sogar etablierte Gemeinwesen, die republikanisch strukturiert und demokratisch verfasst sind, scheinen nicht davor gefeit zu sein, sich autokratischen Herrschaftsformen anzuverwandeln, ja schlimmstenfalls zur Diktatur zu degenerieren. Die Geschichte bietet hierfür drastische Beispiele, sei es die Krise der römischen Republik und ihre Metamorphose zum augusteischen Prinzipat, sei es das Ende der Weimarer Republik in der NS-Terrorherrschaft. Auch in der Gegenwart, in den USA und selbst in Europa, zeigen sich Tendenzen, politische Herrschaft zulasten von Volkssouveränität und Demokratie auf Personen, Parteien oder andere Institutionen zu konzentrieren. Welche Rolle spielt das Recht in derartigen Phänomenen? Dient die Rechtsförmigkeit in politischen Prozessen allein der Legitimation oder auch anderen Zwecken? Haben „legale“ Transformationen eine andere Qualität als „illegale“ Revolutionen? Diesen und weiteren Fragen soll mittels einer rechtshistorischen Analyse ausgewählter Texte nachgegangen werden.

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Datum

Mai 18 2026

Uhrzeit

1:00 pm - 2:30 pm

Ort

Villa Bonn, Frankfurt am Main
Villa Bonn Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft, Siesmayerstr. 12 60323 Frankfurt am Main
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